LED-City Wiesbaden

Das innovative Projekt „LED-City“ soll das Klimaschutzkonzept Wiesbadens unterstützen und in Zukunft die Stromkosten deutlich senken.

Circa 20 Prozent der gesamten Stromkosten der Landeshauptstadt Wiesbaden werden durch Beleuchtung verursacht. Daran haben veraltete Technologien noch immer einen großen Anteil. Daher hat die Stadt Wiesbaden beschlossen, bis 2024 alle Liegenschaften mit effizienten LED-Leuchten auszustatten. Das innovative Projekt „LED-City“ soll das Klimaschutzkonzept Wiesbadens unterstützen und wird durch Zuschüsse der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert.

Ziel ist es, zunächst einmal die energieintensivsten Liegenschaften der Landeshauptstadt Wiesbaden auf LED umzurüsten. Dies ermöglicht ab 2024 eine enorme Einsparung von etwa 80 Prozent der bisherigen jährlichen Kosten. Hinzu kommen Verminderung von Ersatz- und Wartungsleistungen für mindestens 20 Jahre, aufgrund der enormen Langlebigkeit der LED-Leuchten. Durch diese Einsparungen werden sich die Investitionen in die LED-Technologie zügig amortisiert haben.

Es wird aber nicht nur Energie eingespart: Zusätzlich wird bei Auswahl einer entsprechenden Qualität die Beleuchtung der jeweiligen Räumlichkeiten verbessert. Dies kann sogar zum Wohlbefinden und damit zur Stärkung der Gesundheit beitragen.

Folgenden Schulen werden im Jahr 2022 unter anderem umgerüstet

  • Elly-Heuss-Schule ist bereits umgerüstet
  • IGS  Kastellstraße
  • Alexej-von-Jawlensky-Schule
  • Werner-von-Siemens-Schule
  • Albrecht-Dürer-Schule
  • Kerschensteinerschule

Daten und Fakten

Projektbeginn: 2017
Projektende:2024
Projektträger:Nationale Klimaschutzinitiative/  ZUG gGmbH
Projektleitung:Andreas Roß/ Denise Gladisch (Hochbauamt)
Projektsteuerung:WiBau und Hochbauamt der LH Wiesbaden
Bilder: Hochbauamt der LH Wiesbaden